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Christiane Stenger: „Lassen Sie Ihr Hirn nicht unbeaufsichtigt“

Mit diesem spitzfindigen Titel haben die Autorin und der Goldmann-Verlag einen Volltreffer gelandet. Halb ertappt und halb belustigt erfährt der Leser von der jungen Bestsellerautorin, wie er seinem Gehirn „auf die Sprünge“ helfen und interessante „Gedankenspiele“ ausprobieren kann. Die Lektüre des Taschenbuchs vermittelt Wissen rund um die Gehirnfunktionen, sodass die Leserschaft dem Klappentext zufolge nicht nur ihren Alltag effizienter gestalten, sondern auch konzentrierter arbeiten und nebenbei auch noch besser entspannen kann. Kurze Kapitel und eine knackige Schreibweise erleichtern den Einstieg in das Sachbuch und liefern interessante Erkenntnisse für eine breite Zielgruppe.


Judith Arendt: „Unschuldslamm“

Dieser interessante Krimiband um die Protagonistin Ruth Holländer hebt sich von den klassischen Ermittlerfällen des Genres ab. Nach der Trennung vom Ex-Mann hat sich Ruth ein französisches Bistro in Berlin-Moabit aufgebaut und führt dieses erfolgreich, als sie unerwartet zur Schöffin berufen wird. Als ehrenamtlichen Richterin ist es nun fünf Jahre lang ihre Pflicht, die hauptamtlichen Richter bei der Urteilsfindung zu unterstützen. Bereits der erste Fall verlangt der 50-Jährigen vor Gericht einiges ab, denn nachdem eine junge Kurdin tot aufgefunden wurde steht der Verdacht eines sogenannten „Ehrenmordes“ im Raum. Ruth fällt die ihr zugewiesene Beobachterrolle spürbar schwer. Der Autorin gelingt es, durch Perspektivwechsel der Hauptfiguren ein brisantes Thema verständlich und spannend dazustellen. Sie lässt ihre Leser Anteil nehmen, wie schwer es sein muss, der Tätigkeit als Schöffin gerecht zu werden… Auch der zweite Band der Reihe ist in der Gemeindebibliothek erhältlich.


Nicole C. Vosseler: "Die Hüterin der verlorenen Dinge"

Ivy ist zehn, als ihre Mutter spurlos verschwindet. Ivy und ihr Vater bleiben mit nichts als Fragen zurück. Trost findet Ivy, indem sie verlorenen Dingen, die sie auf der Straße aufliest, eine eigene Geschichte schenkt.
Dreizehn Jahre später hat Ivy aus dem Suchen und Finden einen Beruf gemacht. Doch erst als Ivys Vater ihre Mutter endgültig für tot erklären lassen und neu heiraten will, fasst sie den Mut, sich der Vergangenheit zu stellen. Und so macht sich Ivy auf die wichtigste Spurensuche ihres Lebens.
In poetischer, bilderreicher Sprache erzählt die Autorin von dem Versuch, die Rätsel der Vergangenheit zu lüften. Doch für Ivy werden die Suche nach ihrer Mutter und der Wunsch, ihr Verschwinden endlich zu verstehen, zu einer Reise in die Geschichte ihrer Familie und letzendlich zu sich selbst.